Volvo FH 16-Design – Lumberjack-Girl – Zettel Holztransporte

Wer auf richtig große und schwere Transportmittel steht, ist hier genau richtig :) Ein Volvo FH 16 mit Rungen-Aufbau von Thomas Zettel Holztransporte aus Österreich. Und wer jetzt denkt diese wunderschöne Volvo Sattelzugmaschine würde nur mal schnell am Sägewerk vorbeischauen und aufladen – sieht sich getäuscht. Dieser Volvo findet sich auch auf den schmalen Forstwegen Österreichs, um zu seinem Ziel zu kommen.

Thomas Zettel wiederum fand mich auf seiner Suche nach einem passendem Design für seine neue Sattelzugmaschine ganz klassisch über die Google Bildsuche. Da lohnen sich doch meine Tags :) Und er war von meinem für Benniger & Föll gezeichneten Motiv und den beiden BF-Trucks so angetan, dass er es gleich so verwenden wollte. Dies war natürlich nicht möglich :) Wir führten zwei längere Gespräche am Telefon, und ich formulierte im zweiten Gespräch sehr bildhaft was mir an Motiven für seinen Truck und seine Branche vorschwebte.

Und schweben ist der richtige Ausdruck. Mein Lumberjack-Girl schwebt und schmilzt dahin auf einer typischen Zwei-Mann-Wettkampfsäge. Bekleidet mit einer sexy Bluse in typischer Lumberjack-Optik, Hotpants inkl. Arbeitsgürtel und Karabiner – und Safty-First – ein Waldarbeiter-Helm der ihren hübschen Kopf schützt – plus die notwendigen Leder-Handschuhe. Als kleines Highlight noch ein Strumpfband, ebenfalls im klassischen Lumberjack-Muster.

Um mein Lumberjack-Girl auch korrekt auf dem Volvo FH 16 umzusetzen, benötigte ich aber auch Massstabsgerechte Vorlagen dieser Sattelzugmaschine. Danke dafür an Volvo Deutschland und Volvo Austria, die mir beide die benötigte Basis, Strichzeichnungen im passenden Datei-Format, zur Verfügung stellten.

Fahrzeugdesign besteht aber natürlich nicht nur aus einem schönem PinUp. Auch das weitere grafische Umfeld muss stimmen und auf den Kunden und seine Wünsche zugeschnitten sein. Ich entwarf zu meinem Lumberjack-Grirl und den Race-Lines also noch grafische Elemente die ebenfalls deutlich das Thema Holz präsentieren. An den Seiten ein Spiel von Sägeblättern und auf der Front, um den linken Scheinwerfer herum und auf dem Dach, ein Ahornblatt. Die kanadischen Wälder grüßen damit Österreich :)

Seit August 2011 hat Thomas Zettel seinen neuen Volvo-Truck im Einsatz. Auf winkligen Forstwegen wie auf Landstraßen. Und er zieht jede Menge Blicke auf sich.

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Sie suchen ebenfalls ein aussagekräftiges, sympathisches und werbewirksames PinUp-Motiv oder Fahrzeugdesign? Kontaktieren Sie mich.


ORTEMA Fahrzeugflotten Design

Anfang 2011 beauftragte mich die Firma ORTEMA ihrer neuen Geschäftsfahrzeugflotte ein einheitliches Design zu geben.

Das Design sollte auf den unterschiedlichen Fahrzeugen von ORTEMA funktionieren und problemlos und mit wenig Aufwand auf zukünftige Fahrzeuge anderer Marken übernommen werden können. Dazu sollte das Design schon sportlich wirken, doch nicht aufdringlich, da die Bandbreite der Kunden von ORTEMA im rein medizinischen Bereich anfängt und im Extremsport aufhört.

Kurz: Der ORTEMA Aussendienst sollte mit seinen neuen Fahrzeugen vor Kliniken wie auch Sport-Events einen guten Auftritt haben.

Ich gestaltete die Designlinie mit der klaren Begrenzung auf die jeweiligen Ansichten. Front, linke Seite, rechte Seite und Heck. Ohne Übergänge die je nach Fahrzeug neu und anders hätten gestaltet werden müssen. Dadurch war es möglich auch den unterschiedlichsten Fahrzeugen eine Optik zu geben die in Reihe stehend identisch wirkt. Obwohl, bei genauer Betrachtung, jedes Fahrzeug unterschiede im Design aufweist.

Hauptmerkmal ist das Spiel mit dem ORTEMA-Logo, der sog. Olive. Mit einer weiteren Ellipse die je nach Fahrzeug mehr oder weniger gedreht und angeschnitten wirkt, ist sie das optische Highlight welches sich auf allen Seiten wiederholt.

Es gab einige weitere Vorschläge mit Umrandungen der Typografie, hinterlegter Streifenoptik etc. – zum Ende hin war, wie in vielen Dingen, Reduktion der Schlüssel für den guten Auftritt.

Basis zur Entwicklung dieses Designs waren hervorragende Vektordaten der Fahrzeuge, die mir von ADR-Werbetechnik aus Ludwigsburg zur Verfügung gestellt wurden. Diese waren und sind auch verantwortlich für das perfekte Finish. Es ist immer wieder eine Freude mit Profis zusammen zu arbeiten!

Sie benötigen ebenfalls eine neuen Auftritt für ihr Fahrzeug oder gar eine Flotte?
Nehmen Sie Kontakt mit mir auf.

Thiel Motorsport – CR&S VUN Eye Candy – Race-Design

Eigentlich sollte dieses Designprojekt noch nicht veröffentlicht werden, befindet sich das Projekt “Big Bike Jäger” von Oliver Thiel, Thiel Motorsport aus Heilbronn-Biberach, noch in der technischen Entwicklungsphase.

Mein digitaler Entwurf für seine Über-VUN hat Oliver aber so sehr gefallen, dass er diesen noch am selben Tag an John Van Houten weiter leitete, der den offiziellen und internationalen CR&S Vun-Blog betreibt. Dieser titulierte mein Design als “Eye Candy” – was ich mehr als hübsch und richtig passend finde. (Thanx 4 the Eye Candy John!)

Oliver plant seine VUN PPP (letzteres bezeichnet die Rennstreckenversion) nochmals auf ca. 120 kg (von jetzt knapp 140) abzuspecken und mindestens 75 Pferdchen am Hinterrad galoppieren zu lassen. Ich habe keine Ahnung wo er die Kilos noch absaugen möchte, hat die VUN doch so schon 90-60-90. Aber ein Profi mit über 25 Jahren Rennsport auf der Kombi wird schon wissen wo er noch feilen kann.

Sie wird also noch geschmeidiger und heisser um die Ecken pfeifen. Dabei stolz ihre Nationalität zeigen und im Parc Fermé, auf dem Tank noch ein bisserl mehr. Einziges Problem laut Oliver, er müsse sich erst an die Tankzeichnung gewöhnen, könnte sie doch seine Konzentration etwas stören :)

Ich denke nein. Meine Schönheit hat in ihrer Anmut als wichtigste Aussage: Bleib am Gas!

Ich freue mich über Kommentare zu diesem Design, gerne auch auf meiner Facebook-Seite oder in Johns Vun-Blog.

::: Fahrbericht CR&S VUN – MOTALIA Februar 2011

www.thiel-motorsport.de

Designprojekt BMW S 1000 RR Megalodon

Das Projekt »Megalodon« aus meinem Grafik Atelier und von Daniel Sattler von Boso-San Motorradtechnik geht in die zweite Stufe. Nach dem ersten Vorentwurf wurde das Design von mir nochmals radikalisiert und an alle Seiten der BMW S 1000 RR angepasst.

Das Ziel dieses Projekts ist es aufzuzeigen, dass auch und besonders moderne Sportmaschinen – und welche könnte z. Zt. moderner sein als dieses PS- und Elektronik-Monster von BMW – mit einer »echten« Airbrush-Lackierung  in eine Design-Liga vorstoßen können die bisher reinen Show- und Custom-Bikes vorbehalten war.

Mit unserer »Kanatli Qir Att« GSX-R 1000« sind wir schon ziemlich weit in diese Richtung vorgestoßen. Mit dieser BMW gehen wir noch einen Schritt weiter.

Dabei war es uns wichtig, dass die Perfektion in der Fahrbarkeit der BMW vollständig erhalten bleibt. Wir verzichten bei ihr bewusst  auf jeden sichtbaren technischen Show-Gimmick der zu reinem Bühnenleben verdammt. In ihrem Auftritt soll sie von ihrem Fahrer wie jede andere S 1000 RR genutzt werden können: die Strecke runter zu brennen und alles zu jagen (und zu fressen) was sich vor ihrem Maul bewegt.

Dieser Aussage liegt auch das Design zugrunde. Moderne Motorräder aus dem Hause BMW sind immer Streitpunkte des Geschmacks. Man liebt sie – oder man hasst sie. Die Entwickler der BMW S 1000 RR gaben ihrem Baby, trotz Supersportler-Form ein paar der typischen BMW-Designtugenden mit. Die Asymmetrie der Front, die zerklüftete Verkleidungsform und die Abdeckungen am Tank und auf der Seite.

Eine echte Herausforderung darauf eine Gestaltung zu verwirklichen welches die pure Kraft und Leistung dieses Motorrades nochmals hervorhebt und in allen Bereichen der wilden Linienführung der BMW lebt und funktioniert.

Daniel und mir lag es nicht im Sinn, diesem Supersportler ein Design auf den Körper zu zeichnen welche nicht ähnlich kontrovers diskutiert werden kann wie die Form an sich. Sonst hätten wir es uns auch einfach machen und ebenfalls den Retro-Style einer Tankstellen-Marke auf ihr verwirklichen können. Bei ihr geht es nicht um gefallen oder nicht – sie ist einfach nur da und beansprucht ihren Platz auf obiger Bühne. Ohne Diskussion und mit dem Wissen, dass auch die Straße ihr gehört.

Unsere BMW S 1000 RR ist das was sie im wahren Leben 2010/2011 ist: Ein Motorrad am oberen Ende der technischen Nahrungskette. In Abhängigkeit vom Fahrer gibt es kaum etwas, was ihr das Leben schwer machen kann.

»Megalodon«, der Ur-Hai, symbolisiert diesen Gedanken für uns am deutlichsten. Der Anblick von Haien gibt uns eine Ahnung was da mal durch das tiefe Wasser geschwommen sein muss. Ein urzeitliches Monster, welches wir Menschen, auch mit dem Glück ihm nie begegnen zu müssen, ängstlich und fasziniert zugleich betrachten.

Eine versteinerte Knochenstruktur in der noch das Muskelspiel zu erkennen ist und welcher man trotzdem glaubt, dass sie dieses Fahrzeug blitzschnell nach vorne schießen lässt. Ein aufgerissener, glühender Rachenraum welches das Triebwerk umschlingt und ein Herz direkt über diesem Hochleistungspaket welches im ruhigen Takt eines Tiefseejägers schlägt. Dazu filigranes Gewebe welches alle Knochen/Bauteile verbindet und die vielfältigen elektronischen Reflexe unseres Ur-Monsters unterstreicht.

Im Design der »Megalodon« werden Elemente des klassischen Airbrush kombiniert mit der modernen Linienführung dieses Sportmotorrades. Vom großen Gesamteindruck bis zum kleinsten Detail auf der Verkleidung. Darin liegt der Sinn und das Ziel dieses, noch digitalen »Megalodon Projekts« – ein stimmiges Gesamtbild aus einer Design-Idee für ein Motorrad zu entwickeln welches verwirklicht werden kann.

Wer mehr wissen möchte über digitales Motorrad-Design und die Vorgehensweise: Hier geht es zu meinem Artikel »Warum digitales Motorrad-Design?«

Daniel und ich freuen uns über Kommentare und Meinungen zu diesem Projekt.

Wenn Ihnen meine Arbeit gefällt, würde ich mich über eine »Thum up« freuen oder Sie gerne als »Fan« auf meiner öffentlichen Facebook-Seite begrüßen dürfen.

Warum digitales Motorrad-Design als Vorstufe zu einer Lackierung notwendig ist!

Der Mensch ist ein visuelles Wesen. Die ersten Sekunden eines Blickes entscheiden darüber ob ihm sein Gegenüber sympathisch ist, ihn ein Bild, eine Fotografie anspricht, ein Design zusagt, ihn interessiert.

Von einem Gegenüber der einem nicht sympathisch ist kann man sich abwenden. Ein Bild kann man abhängen. Ein Fahrzeug welches einem nicht gefällt – kauft man erst gar nicht.

Kein Tattoo-Studio käme auf die Idee seine Kunden nur verbal von einem Motiv zu überzeugen und keiner seiner Kunden nimmt im Sessel platz, nur mit dem Wunsch »Panther« auf den Lippen und lässt sich dann davon überraschen, was er nun den Rest seines Lebens auf seiner Haut zu tragen hat.

Warum sollte dies bei einem individuellen Motorrad anders sein? Einem Fahrzeug in welches eine Menge Geld investiert wird, von der Technik bis zum Design und mit welchem man dann seinen Auftritt haben möchte, welches den Charakter des Fahrers nach außen hin symbolisiert.

Für die meisten Kunden die sich ein individuelles Motorraddesign wünschen ist es nicht einfach, manchmal sogar unmöglich, dieses dem Airbrusher oder Bekleber gegenüber klar zu definieren. Es findet sich vielleicht eine Vorlage oder ein, zwei Stilelemente aus den unterschiedlichsten Bereichen. Anhaltspunkte die, die eigene Vorstellung im Ansatz artikulieren. Nicht mehr.

Damit geht es ihnen nicht anders als bspw. dem Kunden einer Werbeagentur der im ersten Gespräch nur mit Stichworten seine Wünsche nach einem neuen Logo, Design oder Auftritt  beschreiben kann. Letzterer würde aber nie einen Flyer oder eine ganze Kampagne in die Druckmaschine geben, ohne vorher eine Anmutung von Inhalt und Umsetzung freigegeben zu haben.

Trotzdem ist es im »persönlichen« Fahrzeugdesign gang und gäbe, genau diesen Schritt zu überspringen. Der Kunde verlässt sich rein auf die Fähigkeiten des Airbrusher, den Geschmack des Kunden, seine Wünsche in der Umsetzung zielgenau zu treffen. Dieses Vertrauen kann viele Gründe haben: Den Preis, den Bekanntheitsgrad des Airbrushers und ähnlich wie bei Tattoos, die fertigen Projekte in dessen Bildergalerie.

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VOLVO FH Sattelzugmaschine – Retro-Race-Design

Kurz nachdem der Actros mit meinem Design von Benninger & Föll Liquid Logistic auf die Strasse gelassen wurde, fand sich ein Neuzugang im Fuhrpark des Unternehmens. Ein Volvo FH. Da Chef und Mannschaft von ihrem neuen Design begeistert waren, wurde der Volvo ebenfalls im Retro-Race-Style beklebt. Zum Einsatz kam dabei das erste Design welches ich für den Actros entworfen hatte – mit dem Fehler, die Actros-Sikke dabei übersehen zu haben. Für den Volvo FH allerdings passte das Design wunderbar – und er sieht mal richtig sportlich aus.

Beklebt wurde auch der Volvo FH von Frank-Werbung aus 74226 Nordheim. Ich denke, beim Volvo war es denn auch etwas einfacher. Er hat nicht ganz diesen Eastwood-Faltenwurf in seiner Karosserie wie der Actros. Ich freue mich über “Thumbs up”, Kommentare, hier oder meiner Facebookseite – und natürlich Anfragen zu Design und Illustration.

www.frank-werbung.de – Beschriftungen und Digitaldruck

www.bf-logistics.de – Benninger & Föll Liquid Logistic GmbH

LKW Retro-Race-Design für eine Mercedes Actros Sattelzugmaschine

Bigger is better. Mein erster LKW :)

Michael Föll, Transportunternehmer aus Möglingen, beauftragte mich, für einen seiner Mercedes Actros Sattelzugmaschinen ein “wirklich” auffälliges Design zu entwerfen. Es sollte Retro sein, mit einem Pinup im Stil der 50er, direkt wie von der Rennstrecke aussehen und Flügel würden ihm auch gefallen. Das war schon eine Menge an guten Vorgaben für ein Design.

Zuerst gestaltete ich das Pinup-Motiv. Eine wunderschöne Blondine, bekleidet mit den in den 50ern so beliebten Hotpants, einer netten engen Bluse und passender Trucker-Cap. Alles in den Farben von Benninger & Föll, Liquid Logistic GmbH. Highheels oder Stiefel waren zwar angedacht, aber ich verwarf diese wieder beim zeichnen der Vektorillustration. Die Linienführung ihres Beines war einfach zu elegant. Ganz klassisch wurde meine Schönheit auf einen geflügelten Reifen gesetzt. Darunter setzte ich eine Welle um den Begriff “Liquid Logistic” zu symbolisieren. Dazu noch das “BF” Logo. Das waren die Basics.

Den Actros selbst gestalte ich nicht auf einem Foto sondern einer massstabsgerechten Strichvorlage in Illustrator CS4. Er bekam über die Seite und die Front eine durchgehende “Raceline” und eine Startnummer. Um die Front dynamischer und aufregender zu gestalten, arbeitete ich mit Asymmetrie. Die Startnummer wurde etwas gedreht und der Flügel wurde als separates Gestaltungselement über den linken Scheinwerfer gestellt. Dazu noch ein “Black Eye” um den Scheinwerfer. Anleihen aus dem Sportwagendesign der 60er.

Ein Actros hat zwar auf den ersten Blick eine große Fläche zur Gestaltung zu bieten, auf dem zweiten Blick werden aber all die Ecken, Kanten und Karosserieeinschnitte sichtbar – die jedem Motiv seine Grenzen in der Beklebung aufzeigen. Dies wurde mir klar und deutlich, als mir Thomas Frank von Frank Werbung – Beschriftung und Digitaldruck, zuständig für die Beklebung, zu meinem ersten Designentwurf eine Mail zurück schickte: “Tolles Design, aber …”

Ich hatte die berüchtigte  Actros-Sikke übersehen. In der Strichzeichnungsvorlage war diese nur angedeutet, im wahren Actros Leben ist sie aber eine echte Clint Eastwood Falte: verdammt tief! Und ich hatte das hübsche Bein meiner Blondine voll darüber gelegt. Ganz schlecht. Also nächtliches umdenken. Meine Blondine musste von der Tür hinter das Fahrerfenster wandern. Gut. Würde sie nicht mehr auf dem Reifen sitzen sondern auf der Startnummer. Noch besser: Ich könnte sie noch ein Stückchen vergrößern.

Das Ergebnis: Ein toller, einzigartiger Actros. Menschen die sich auf seiner ersten Fahrt von der Beklebe-Halle zum Firmenstandort danach umdrehten und ein begeisterter Kunde.

Wer sich das Detailfoto des Flügels über dem Scheinwerfer etwas genauer ansieht, erkennt die Actros-Sikke. Und wer sich jetzt zurücklehnt und kurz überlegt: Wie zum Teufel haben die das beklebt? Ich weiß es nicht. Thomas Frank meinte nur – das Mädel welches mit ihm bei diesem Truck zusammenarbeitete, habe eine Menge neuer Wörter gelernt. Aber das Ergebnis habe sich wirklich gelohnt.

Hier zeigt es sich deutlich. Tolles Design hat viel mit guter Teamarbeit zu tun und mit Leuten die ihren Job richtig gut beherrschen. Danke an Thomas Frank für diese tolle Arbeit und danke an Michael Föll für den mutigen Auftritt!

Die Fotos sind direkt aus der Halle raus. Bessere folgen. Aber ich wollte ihn unbedingt online stellen :)

Wenn Ihnen das Design dieses Trucks gefällt, freue ich mich über einen “Like it” – Klick, einen Eintrag auf meiner Facebook-Seite oder über eine Weiterempfehlung. Thanx a lot.

www.frank-werbung.de – Beschriftungen und Digitaldruck

www.bf-logistics.de – Benninger & Föll Liquid Logistic GmbH

Boso San GSX-R 750 – Kanatli Qir Att – Arabic Design

Es gibt Projekte die sind der Wahnsinn. Im Ablauf, im Zeitdruck, mit der Leidensfähigkeit aller Beteiligten – und im Endergebnis, welches dann auf der Strasse fährt.

Die für Boso San gestaltete Suzuki GSX-R 750, BJ 2007, war solch ein Projekt. Wie jedes Boso San Design direkt auf den Kunden geschmiedet um wirklich Einzigartigkeit zu gewährleisten. Von der ersten Aussage des Kunden “irgendwas in weiß und schwarz” bis zur erkämpften und geformten Idee des arabischen Designs.

Deshalb vorab eine Danksagung an alle Beteiligten. Daniel Sattler von Boso San, mit dem ich, während die Gixxer schon beim Airbrusher stand, zu später Stunde per Mail noch brainstormte um nochmals leichte Veränderungen vorzunehmen. (Die Designs liefen in dieser Nacht heiß im Netz.) Und der im Erstgespräch mit unserem Kunden Tamer die Idee eines arabischen Design hatte und bei ihm das Vertrauen aufbaute, dass seine Gixxer zum Ende hin phantastisch aussehen würde. Es ist einfach so: man braucht auch mutige Kunden! Danke Tamer!

An Uwe Wenzel von Air Art Project, der fast ohne Schlaf das Design in zwei Tagen ins reale Leben brachte. An Ronnie Kässer von Boso San der die Maschine in den nur noch kurzen Stunden vor dem 101 zusammenbaute. An Jan Kaiser als Fotograf und unsere beiden Boso San Girls Alice und Danielle für das tolle Fotoshooting am 101. (Für mehr Fotos der beiden und der Kanatli Qir Att, besuchen Sie meine offizielle Facebook-Seite.)

Der besondere Dank geht an Herrn Mahmood Mohsen-Najad. Einen absoluten Kenner türkischer und orientalischer Historie, der uns für das letztendliche Design realen arabischen Inhalt, auf Pergament und von ihm mit Schilfrohr gezeichnet, als Vorlage lieferte: Kanatli Qir Att – den schwarzen geflügelten Hengst. In einer arabischen Symbol & Schriftsprache, für die es nur wenige Experten auf dieser Welt gibt. Einzigartig.

Arabisches Design ist seine eigene Welt. Besonders für westliche Begriffe. Wir erkennen etwas als irgendwie arabisch. Wobei es zig Unterschiede in Schrift & Ausdruck gibt. Eigentlich ein Lebenswerk, sich mit dieser Materie & Kunst zu befassen. Stundenlanges stöbern in arabischen Designforen brachten mich zwar in die Richtung aber ohne den wirklichen Kern auch nur annähernd zu erfassen.

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Mercedes Sprinter Design für die Roller & Motorrad Box

Seit ein paar Wochen hat Oliver Heda von der Roller & Motorrad Box Stuttgart endlich seinen Sprinter. Damit auch mal 6 Roller bzw. 4 Motorräder transportiert werden können. Natürlich benötigte der anthrazitfarbene Transporter mit dem Stern auch ein passendes Design. Dieses wurde von mir mit Illustrator und Photoshop erstellt. Die Vektordaten kamen dann direkt zum Plotter und Beklebeservice. Hier zu sehen sind die fertigen Designentwürfe – und – der Bus sieht jetzt auch genau so aus. Vielleicht mache ich mal ein paar Action Fotos vom Sprinter im Einsatz. Sonst ist es ja langweilig von den Fotos her :-)

Suzuki GSX-R 1000 K1 Boso San – 2009/2010

Noch in der Gründung beauftragte Ed, Amerikaner, die Firma Boso San mit dem Umbau und dem Design seiner GSX-R 1000 K1. Seine Aussagen dazu waren ziemlich einfach. Blau und Schwarz – und ja, er mag Tribals. Und das Blau sollte diesen Perllackeffekt haben. Und bitte keine verwischten Übergänge von blau nach schwarz.

Ich googelte mehrere Stunden durch alle möglichen Ami-Paint-Job Factorys – und stellte fest – die mögen immer noch Tribals. Diese gnadenlos fette Teile. Vom Cockpit durchgezogen bis zum Heck. Wenn ich diese auf eine K1 projezieren würde, könnte ich gleich eine Chrom-Tapete drauf kleben lassen. Dazu kam, das Daniel von Boso San extra blau eloxierte Fussrasten bei LSL anfertigen liess – und noch andere nette kleine technische Finessen für das Bike besorgte. Diese würden also gnadenlos unter der Farbwalze untergehen. Eines war klar – fett im Design ging nun mal gar nicht. Auch weil die K1 von sich aus schon ein mächtiges Bike ist.

Ich nahm mir ein Speedboat von der Idee zum Vorbild. Wie die Kilo-Gixxer durch die blaue Gischt bricht und diese sich im Heck verliert. Die Tribals sollten am Bug brechen, sich im Perlmuttlack winden und zum Heck hin schon fast ein Pin-Stripping werden.

Ed war begeistert, als er meinen Entwurf sah. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Verkleidung der alten Kilo-Gixxer sei einfach zu mächtig um die Grafics gut wirken zu lassen. Ed gab den Ausschlag und die Gixxer wanderte in die Hände von Air Art Project. Dort bekam sie ihr Design auf den Leib gesprüht und gepinselt. Der Klarlack wurde von einer Profi-Lackierei übernommen.

Das Resultat: Das Bike sieht in real absolut toll aus. Ein echter Hingucker. Der Gründung von Boso San würdig.

Ausgeführt wurde das Design an einem Pressebild aus dem Internet, mit Illustrator und Photoshop.

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