Event-Logo für den »1. Volkfest Golf-Cup«

Stefan Kunz, Gründer der Stuttgarter Business Golfer und Inhaber der GHC Golf & Hotel Consulting, ist bekannt für seine schnelle Entschlusskraft und sein Talent, wenn es darum geht einen »fetten« Golf-Event auf die Beine zu stellen. Seine »Stuttgarter Golftage«, sieben Tage, sieben Golfplätze in der Region Stuttgart, hat sich zu einem echten Fairway-Run unter Golfern entwickelt.

Jetzt sein neuester Schwaben-Drive: Der »1. Volksfest Golf-Cup«. Tagsüber ein 18 Loch Turnier nach Stabelford – und danach abrocken und Party auf dem Cannstatter Wasen.

Wie immer, wenn endlich alles organisatorische unter Dach und Fach ist, bleibt nicht mehr viel Zeit für die wirklich wichtigen Dinge: Z. Bsp. ein passendes Event-Logo ;) Und wenn dann der Designer selber noch mitten in seinem eigenen Mega-Event »Glemseck 101« hängt, wird die Sache richtig mit Spaß und Pfeffer in der Entstehung.

Dazu wurde der geplante Zusatz »Cannstatter« im Namen des Golf-Cups während der 1- Layoutphase gecancelt und in Phase 2, statt Stuttgarter Pferdchen und Bierkrug, die Markenlogos von Hofbräu und Göckelesmaier ins Spiel gebracht. Im Hintergrund des wappenartigen Logos warf sich auch noch ein wunderschönes »floral« Muster in Pose, welches aber, trotz erbitterter Gegenwehr des Designers, von Stefan Kunz unter der Bezeichnung »Grünzeug & Rough« abdanken musste. (Welcher Golfer mag das schon?) Dafür erkämpfte sich der Designer sein »Fruchtsäulen-Muster« im unteren Teil des Wappen zurück.  Stefan Kunz wiederum vertrat den »Golfball-Smiley« bei der letzten Abnahme durch seine Partner in diesem Golf-Cup – und somit betritt jetzt der »1. Volksfest Golf-Cup« die Fairways. Und er wird sicher seine Fortsetzung finden :)

25. September 2011
1. Volksfest Golf-Cup
GC Schloss Monrepos

Party und Siegerehrung
Festzelt “Göckelesmaier”
Wasen

Alle Infos dazu auf FaceBook: Volksfest Golf Cup (Öffentliche Seite)

Wir sehen uns im »Rough« - Steven

MSC Ludwigsburg – Youngtimer und Tuningtreffen 2011

Dieses fette Plakat und den passenden DinLang-Flyer gestaltete ich für den Motorsport-Club Ludwigsburg e.V.

Einen Verein mit langer Tradition, der jetzt wieder Vollgas gibt! Mit seinen Veranstaltungen und auf Facebook (MSC-Facebook). Leider findet dieses Treffen gerade zum Zeitpunkt des Glemseck 101 statt, und ich habe selbst keine Möglichkeit es zu besuchen. Schade!

Für alle 4-Rad-Treiber und Querbeschleuniger im Raum Stuttgart und Ludwigsburg aber sicher ein Pflichttermin! Also – gebt Gummi. So nah seit ihr in unserem Raum schon lange nicht mehr an »2Fast 2Furious« dran gewesen.

Und klar, gerne Thumb Up für meine Arbeit oder Freundschaftsanfragen :)

ORTEMA Sportprotektor Design – Risk, Luck & Courage

Der lange Weg meines ORTEMA Sportprotektoren Designs hat seinen krönenden Abschluss gefunden. Die ersten ORTEMA Sportprotektoren mit dem neuen Design werden im ebenfalls neuen ORTEMA-Shop in Markgröningen (dem Hauptsitz von ORTEMA) präsentiert und demnächst auch offiziell ins Netz gestellt.

Es war ein langer Weg nicht nur in der Gestaltung, auch im Überwinden einiger technischer Hürden in der Produktion.

Die Wurzeln von ORTEMA liegen im medizinischen Bereich: In der Orthopädie-Technik und der Rehabilitation. Dies wird deutlich sichtbar in den Produkten die von ORTEMA im Bereich »Sport-Protection« entwickelt werden. Jeder Protektor wird in Handarbeit, direkt vor Ort hergestellt. Im wahrsten Sinne des Wortes: gebacken. Dabei gibt es nur drei Hilfsmittel: Die Form (die auch individuell mit Gips abgenommen werden kann), den »Backofen«, und als wichtigsten Punkt, die Erfahrung des ORTEMA Mitarbeiters. Das Ergebnis sind passgenaue Protektoren mit höchster Schutzwirkung. Genau die, die man braucht, wenn die Situation gekommen ist die nur noch Zeit für einen Gedanken zulässt: »Oh, verdammt …«.

Um das Design auf die Protektoren zu bringen waren einige Versuche notwendig. Je nach Back-Temperatur gab es Farbunterschiede der verwendeten Druckfilme. Also wurden verschiedene Druckfilme und Farbabstufungen getestet. Dazu kommt, dass das Protektoren-Material das Design-Motiv in der Backphase verzerrt. Je großflächiger (wie auf dem Brustpanzer) desto stärker. Das Design muss also auch Verzerrungen aushalten, die nicht gesteuert werden können – und trotzdem noch attraktiv wirken. Schon eine Herausforderung für einen Designer ;)

Manche Probleme waren dem ORTEMA-Team schon bekannt, einiges kam erst in der Entwicklung und in den Prototypen zum Vorschein. Rot-Töne die vollständig in Orange abdrifteten, zu filigran gezeichnete Design-Varianten die einfach auf dem Material verschwammen. Wir standen ebenfalls ein paar mal vor der Situation »Oh, verdammt …«.

Mit meiner schon am Beginn des Projekts vorgegebenen Idee eines ORTEMA »Seamless Patterns« (eines unendlichen Musters) hatten wir aber ein starkes Konzept, welches uns alle Hürden nehmen ließ. Die Idee dahinter war, ein einzigartiges, attraktives ORTEMA-Muster zu zeichnen, welches sich in allen Sportarten wieder finden kann: »Risk, Luck & Courage«.

Egal ob auf dem Motorrad, auf Skiern, dem Snowboard etc., ob »Just 4 fun« oder im Grenzbereich – das ORTEMA-Motiv steht für die drei »Bulletpoints« jedes Aktiven mit starkem körperlichen Einsatz in seinem Sport: »Sie oder er hat den Mut, riskiert etwas und manchmal auch nur das notwendige Quäntchen Glück. Und wenn letzteres ausgeht, dann steht dort ORTEMA.«

Zahlreiche Sportler verlassen sich darauf und tragen ORTEMA Sportprotektoren und Knieorthesen: Ken Roczen (MX), Marcus Schiffer (MX), Max Nagl (MX), Marvin Musquin (MX), Stefan Geyer (MX), Clement Desalle (MX), Stefan Nebel (Superbike), Tom Lüthi (Moto2), Philipp Öttl (MotoGP-RookieCup), Flori Bauer (Supersport), Didier Cuche (Ski), Flory Kern (Ski), Karina Hollekim (Base Jump) u.v.m.

Schon ein cooles Gefühl, dass mein Design vielleicht unter dem ein oder anderen Kombi getragen wird :)

In naher Zukunft wird ORTEMA ebenfalls von meinem Atelier personalisierte Designs für ihre Protektoren anbieten. Sicher eine interessante Variante für Sponsoren und auch Sportler mit starkem Drang zur Individualisierung in ihrem Outfit.

Ich freue mich wenn Ihnen dieses Projekt gefällt und über »Thumbs-Up« und weitere Fans und Freunde in meinem Netzwerk.

::: Grafik Atelier Steven Flier – Öffentliche FaceBook-Seite
::: Steven Flier – Private FaceBook-Seite
::: Steven Flier – XING-Profil

Besuch von Herrn »Verdammter Sonntag«

Alle zwei bis drei Jahre tritt ein Herr mit Namen »Verdammter Sonntag« in mein Leben. Er meldet sich nicht an und auch wenn ich vor die Tür gehe, gibt er sich nicht zu erkennen: »Hallo, mein Name ist Sonntag, Verdammter Sonntag. Ich bin hier um ihnen, wie mein Name schon sagt, den heutigen Tag so richtig zu verderben.«

Er ist ein richtig mieser Hund und lässt mich erst mal laufen und denken, hach wie ist die Welt nicht schön? Ich setze mich auf mein Motorrad und alles um mich herum ist eitler Sonnenstrahl und Wonneproppen. Kein Wölkchen am Himmel, die Temperatur angenehm und die Straßen noch frei. Ein kleines Warm Up und danach der übliche Cappuccino. Es könnte nicht besser sein.

Am Nebentisch genießt Herr Verdammter Sonntag sein Frühstücksei und lächelt still. Alle Anzeichen sind da. Es geht mir einfach zu gut. Soviel perfekter Sonntag um mich herum sollte mir den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Aber wer ist frei davon, nicht noch tiefer ins Füllhorn des Glückes zu greifen? Jeder anständige Horrorfilm arbeitet nach dieser Methode und jedem Zuschauer ist klar: »Du Idiot, dass musst du doch merken!« und es spielt etwas »La Li Lu, La Li Luu, La Li Luuu« im Hintergrund bevor es dann in »Aaaargh, Splatter, Blutrief« übergehen wird.

Noch ist es nicht so weit. Die Jungs und Mädels besprechen eine mögliche Tour. Herr Verdammter Sonntag tupft sich den Mund mit der Serviette ab. Ich rauche noch eine Zigarette und genieße den letzten Schluck meines Cappuccino. Herr Verdammter Sonntag streckt sich etwas und deutet an zahlen zu wollen. Ich stehe auf und glaube einem strahlenden Tag entgegen zu fahren. Herr Verdammter Sonntag gibt ein großzügiges Trinkgeld …

… und winkt mir und der Gruppe beim wegfahren noch hinterher.

Keine zwanzig Kilometer weiter liege ich auf der Fresse. Kein High-Speed-Proleten-Getue,  kein Hanging Off am Limit, kein auch nur im Ansatz Böse-Buben-Gehen-Spielen-Gehabe.

Einfach nur Rollsplitt. In einem Moment liege ich noch sanft in der Kurve. In der nächsten kreiselt meine Kleine auf ihrem Sturzpad über den Asphalt und rutscht zielstrebig mit der Front in die Leitplanke. Herr Verdammter Sonntag steht weiter oben im Schatten, kaut auf einem Grashalm, lächelt und ruft über sein Handy ein Taxi. ER hat immer und überall ein Netz.

Ich stelle meine gebrochene Schönheit wieder auf die Räder und weiß jetzt schon, dass garantiert kein einziges von all den angeknacksten Teilen bei EBAY gerade für günstig angeboten wird. Alle fragen wie es mir geht und betonen was für ein Glück ich gehabt habe. Mein Lächeln ist eine aufgesetzte Maske: »Oh ja, voll ins Füllhorn gegriffen.«

Herr Verdammter Sonntag ist im eigentlichen Sinne kein schlechter Kerl. Er lässt mich immer davon kommen. Umgeben von all den guten Freunden die mir auf die Schulter klopfen: Sei froh, dass nicht mehr passiert ist. Jedes »Glück gehabt« wird von mir mit einem zustimmenden Nicken beantwortet. Dabei möchtest ich schreiend und brüllend meine nach Rache dürstende Wut der Welt entgegen werfen: »Glück gehabt? Am Arsch! Schon mal den Schrott genauer angeschaut, der hier vor mir steht?«

Ich lächle und lächle und lächle. Ich leide und leide und leide, vor lauter Glück. Kein Blaulicht, keine großen Augen hinter grünen Masken, kein Licht am Ende des Tunnels. Nur unverfälschter geistiger Schmerz auf höchstem Niveau.

Ein schwarzer Mercedes kommt um die Kurve. Es ist sein Taxi. Der Fahrer hupt, grinst und zeigt mir den Mittelfinger. Herr Verdammter Sonntag steht über solchen Dingen. Ich erkenne kurz seine Silhouette im Gegenlicht der Sonne. Er gibt mir ein Ciao mit zwei Fingern an der Stirn und steigt in das Taxi. Er hat heute noch mehr zu tun.

Wirklich, Herr Verdammter Sonntag versteht etwas von seinem Job.