Airforce-Girl
Manchmal sind auch meine Projekte nicht von Erfolg gekrönt. Aber trotzdem zu schade um im Papierkorb zu landen. So wie mein GunBus-Girl. Die Illustration ist im Stil moderner amerikanischer Military-PinUps. (Der Name GunBus ist übrigens ein reiner Fake und sagt absolut nichts aus – ausser der Gun.)
Lovely Liz
Für einen Illustrator ist es immer toll, eine gute Vorlage zu finden. So z.B. ein Foto einer seiner Lieblingsschauspielerinnen. Just 4 fun zeichnet er daraus dann eine Vektorvorlage und arbeitet dies dann bei Bedarf um.
GolfPunk und Golfmonster
Die Zeitschrift GolfPunk verhält sich zu anderen Golf-Zeitschriften ungefähr so, wie das Fighter-Magazin zu MOTORRAD. Der Ursprung dieser Zeitschrift kommt aus England. Klar. Golfen ist und war auf der Insel schon immer angesagt. Doch der GolfPunk bringt dazu das rauhe Liverpool und Manchester mit. Man mag sich nicht täuschen lassen von den, auf dem Platz sehr zweckmässigen, Pullundern. Darunter finden sich des öfteren ein paar eisenharte Tattoos. Nicht umsonst ist der GolfPunk eng verbunden mit den NBGlern, den Natural Born Golfers. Und wer deren Logo schon mal gesehen hat, weiß, dass diese Jungs und Mädels keine dunkle Kaschemme scheuen müssen.
Ich zeichne seit 2008 für den GolfPunk, der sechs mal im Jahr, in der Saison von Frühjahr bis Herbst erscheint. Und es ist ein wunderbar Spaß meinen Golfmonstern auf der letzten Seite des GolfPunk eine Spielwiese zu bieten. Mit allem was den Golfsport so ausmacht. Die neuesten technischen Gimmicks, die dann doch wieder im Keller landen, den Diskussionen über den richtigen Driver (schlimmer als jede Diskussion über Reifen auf Motorrädern) und die sehr persönlichen Auslegungen des, sehr, sehr, dicken Regelwerks. Eine Menge Platz für Golfmonster ihrem Ruf als aggressive, mental gefestigte Golfspieler gerecht zu werden.
Angefangen hat alles mit dem Besuch des Chefredakteurs Götz Schmiedehausen auf meinem Cartoon-Blog. Dort gab es ein paar Cartoons von Monstern, die sich u.a. im Golfspielen versuchten. Mehr oder weniger erfolgreich. Daraus ergab sich die Anfrage einen Artikel über sog. Golfgötter und Golfdämonen zu illustrieren. Noch ganz ohne Monster. Einer der Cartoons fand aber ebenfalls seinen Weg in diese Ausgabe des GolfPunk …
… und irgendwann landeten sie auf der letzten Seite. Der einzig wahre Platz für ein Comic in einer Zeitschrift.
GolfPunk Illustrationen
Die in dieser Bildergalerie gezeigt (kleine Auswahl) an Illustrationen habe ich im Auftrag von Götz Schmiedehausen, Chefredakteur des GolfPunk, gezeichnet. Als Ansatz für eine GolfPunk Merchandise Linie. Wir (und der b&d Verlag) sind immer noch am denken.
Gerne können Sie dazu an dieser Stelle dazu einen Kommentar loswerden.
Suzuki GSX-R 1000 K1 Boso San – 2009/2010
Noch in der Gründung beauftragte Ed, Amerikaner, die Firma Boso San mit dem Umbau und dem Design seiner GSX-R 1000 K1. Seine Aussagen dazu waren ziemlich einfach. Blau und Schwarz – und ja, er mag Tribals. Und das Blau sollte diesen Perllackeffekt haben. Und bitte keine verwischten Übergänge von blau nach schwarz.
Ich googelte mehrere Stunden durch alle möglichen Ami-Paint-Job Factorys – und stellte fest – die mögen immer noch Tribals. Diese gnadenlos fette Teile. Vom Cockpit durchgezogen bis zum Heck. Wenn ich diese auf eine K1 projezieren würde, könnte ich gleich eine Chrom-Tapete drauf kleben lassen. Dazu kam, das Daniel von Boso San extra blau eloxierte Fussrasten bei LSL anfertigen liess – und noch andere nette kleine technische Finessen für das Bike besorgte. Diese würden also gnadenlos unter der Farbwalze untergehen. Eines war klar – fett im Design ging nun mal gar nicht. Auch weil die K1 von sich aus schon ein mächtiges Bike ist.
Ich nahm mir ein Speedboat von der Idee zum Vorbild. Wie die Kilo-Gixxer durch die blaue Gischt bricht und diese sich im Heck verliert. Die Tribals sollten am Bug brechen, sich im Perlmuttlack winden und zum Heck hin schon fast ein Pin-Stripping werden.
Ed war begeistert, als er meinen Entwurf sah. Aber es gab auch Gegenstimmen, die meinten, die Verkleidung der alten Kilo-Gixxer sei einfach zu mächtig um die Grafics gut wirken zu lassen. Ed gab den Ausschlag und die Gixxer wanderte in die Hände von Air Art Project. Dort bekam sie ihr Design auf den Leib gesprüht und gepinselt. Der Klarlack wurde von einer Profi-Lackierei übernommen.
Das Resultat: Das Bike sieht in real absolut toll aus. Ein echter Hingucker. Der Gründung von Boso San würdig.
Ausgeführt wurde das Design an einem Pressebild aus dem Internet, mit Illustrator und Photoshop.
Vespa ET4 – Roller & Motorrad Box Stuttgart
Im eigentlichen Sinne kein Fahrzeugdesign vom leeren Papier aus. Die Idee zu dieser Vespa kam Oliver Heda, GF der Roller & Motorrad Box, schon kurz nachdem ich das neue Roller & Motorrad Box – Logo illustriert hatte. So eine Vespa in echt, das wär’s. Und klar, das passende Mädel dazu (was sich als weit schwieriger herausstellen sollte.)
Ein paar Wochen vor dem Glemseck 101 – 2009 kam uns der Zufall zu Hilfe. Eine angeschlagene, aber technisch einwandfreie Vespa ET4 fand den Weg in die Werkstatt der Roller & Motorrad Box. Die ideale Basis für solch ein Projekt. Während Oli und sein Mechaniker in der Werkstatt die Technik optimierten und um Weißwandreifen oder nicht stritten, fanden die Verkleidungsteile ihren Weg zu Uwe Wenzel von Air Art Projekt, welcher nach Vorlage meines Logos und Rücksprache mit mir, diese wunderschöne himmelblaue Old-School Rennvespa brushte & zauberte. Pünktlich zum Auftritt der Roller & Motorrad Box am Glemseck 101.
Ihnen gefällt diese Rennvespa? Leider ist diese unverkäuflich. Es gab schon wirklich genügend Anfragen dazu. Sie möchten trotzdem genau so eine in Ihrer Garage stehen haben oder vor dem Eiscafé parken? Gerne gestalte ich Ihre Vespa auf Basis dieses Designs oder einer eigenen Idee und Oli und ich machen aus Ihrer Vespa einen einzigartigen Blickfang. Ok, das Mädchen dazu müssen Sie dann schon selber auftreiben.
Mehr Infos & Bilder dazu auch unter www.roller-motorradbox.de
Harley Davidson für Air Art Project 2010
Anfang Februar bat mich Uwe Wenzel von Air Art Project um ein paar Designvorschläge für eine Harley auf Basis eines 80er Jahre Designs, welches der Kunde in einem (sehr, sehr) alten amerikanischen Bike-Magazin entdeckt hatte. Ich fragte natürlich zuerst nach original Bildern der Kunden Harley, die ich bearbeiten konnte. Antwort: Gibt’s nicht – die stehe gerade in der Werkstatt zum Umbau, aber im Internet fände ich garantiert eine passende Vorlage.
Für eine Harley? Eine umgebaute? Ha! Ich bat Uwe selber zu recherchieren. Drei Tage später die Antwort – ok, wird schwierig. Max von Dr. Mechanik aus Fellbach lässt mir Bilder des Kundenmotorrades zukommen. Geht eh nur um den Tank und die Fender. Fein.
Ein paar Stunden später flatterte die Vorlage bei mir auf den MAC. Sagen wir es so – es gibt Alpträume die sind angenehmer. Eine Fotovorlage für einen Designentwurf sollte NIE, NIE – so aussehen. Eine fast zerlegte Harley, fast schon schräg von der Seite. Wie zum Teufel sieht allein der Seitendeckel aus? Wie soll der Kunde sich für eine Designlinie entscheiden, wenn nur der Tank und der hintere Fender bearbeitet werden. Ach, der Rahmen wird gelb? Schön zu hören
Die Ergebnisse machen trotzdem was her. Die Werkstattatmosphäre im Hintergrund hat was – und der Kunde bekam einige Farbvarianten zu sehen. Und Uwe eine Menge Freundlichkeiten von mir zu hören. Die Harley befindet sich in Produktion. Bilder folgen.
Umgesetzt wurde das Design mit Illustrator und Photoshop.
Suzuki GSX-R 750 K7 – Daniel Sattler Racebike
Ziel war es, ein auf den Charakter des Fahrers, Daniel Sattler, zugeschnittenes Design zu zeichnen, mit klassischen Elementen eines Racebikes, vermischt mit modernem Streetstyle und unter Beachtung der Top-Techniken des Airbrushers. Das Teil soll auf dem Rundkurs wie vor dem Café in der Stadt wirken. Auch wenn der Entwurf schon sehr viel Vorgab, hatte der Airbrusher, Uwe Wenzel von Air Art Project, noch genug Möglichkeiten seine eigene Sprache und Technik im Design zu verwirklichen.
Zuerst war eine ältere GSX-R, Bj. 2001 im Gespräch. Diese fand allerdings ein etwas unverhofftes Ende im Kiesbett, bevor Uwe seinen Job in Angriff nehmen konnte. Daraufhin setzte ich mich nochmals an den Mac und entwarf das Design für eine GSX-R 750 K7. Mit dem Wunsch von Daniel etwas filigraner zu werden, da die K7 auch viel filigraner in ihrer Optik wirkt. Sechs Jahre sind im Fahrzeugbau nun mal eine Welt.
Vorlage war jeweils ein aus dem Internet heruntergeladenes Werks/Pressefoto des Bikes. Entworfen wurde mit Illustrator und Photoshop.
Danke an Missy D von MySpeeding.de, die mir die Messebilder zur Verfügung gestellt hat.
Porschedesign für den PorscheCup
Dieses Design zeichnete ich 2005 im Auftrag der Agentur BrandPerfection. Ziel war es, das von mir überarbeite Mauritius-Racing Logo in der Optik des Fahrzeuges weiterzuführen. Alles musste zu kleben sein, nicht zu lackieren und natürlich sollten die Sponsoren auch einen guten Platz auf dem Fahrzeug finden. Basis war eine Illustrator Vorlage, auf der ich dann die Plottvorlage für den Klebeservice entwarf. Dieser hatte aber trotzdem seine liebe Mühe mit den Kurven und Spitzen. Sorry Jungs – das Ergebnis zählt. Dies war vom Design wie in den Punkten: Spitze.
God Loves Cowboys
God Loves Cowboys ist ein (noch) kleines, feines Modelabel welches eigens produzierte Streetwear anbietet. Qualitativ hochwertige T-Shirts, Jeans die keinen Vergleich mit großen Marken scheuen müssen und feine, elegante Accessoires & Jewellerys. 2009 trat Max Mutzke mit einem God Loves Cowboys T-Shirt bei Sat 1 auf. Den Link dazu findet ihr auf der Webseite von God Loves Cowboys.
Mitte 2009 zeichnete ich für God Loves Cowboys das Signet für ihr Label und mehrere Motive für T-Shirts. Auch die aktuelle Shirt-Linie Amen, Courage & Trust.
Wie heißt es auf der Webseite:
“Live’s hard and hot. It isn’t nice like a cookie. You know that.
And you don’t wanna wear a cookie brand.”
Dem ist nichts hinzuzufügen